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Studienprojekt: Kritisches Weißssein bei den Studierenden der UzK

von Johanna Nientiedt 
 

Kurzbeschreibung: 

Das Ziel dieses qualitativen Forschungsprojektes ist herauszufinden, wie sich Weißsein bei weißen Studierenden an der Universität zu Köln im Hochschulkontext manifestiert und inwiefern Studierende zur Re-/Dekonstruktion von Rassismus beitragen. Hierfür wurden zwei Gruppendiskussionen mit weißen Studierenden geführt und mit der dokumentarischen Methode nach Ralf Bohnensack ausgewertet.
Durch die Auswertung der Diskussion wird deutlich, dass eine Diskrepanz zwischen dem von den Studierenden gewünschten Handeln - der Verbündetenschaft - und ihren tatsächlichen Handlungen besteht, welches durch fehlende konkrete Handlungsorientierungen, Unsicherheiten sowie Überforderung begründet werden. Mithilfe von DiAngelo kann gezeigt werden, dass dieses Nicht-Handeln die Aufrechterhaltung des System Weißsein stützt.

Hier geht es zum Projektbericht. 

Prüfpersonen: Dr. Houda Hallal und Dr. Vanessa Romotzky 

 

Studienprojekt: In the makink(s). Ein queer feministisches Zine über Kink

In the makink(s). Ein queer feministisches Zine über Kink ist eine niedrigschwellige, nicht-profit orientierte, selbstgemachte bunte Zusammenstellung an kinky-queeren Essays, Gedichten, Collagen, Fotos, Gesprächen uvm.

Kink Shaming, Pathologisierungen und Stigmatisierungen von kinky Menschen sind weitverbreitete Probleme in unserer Gesellschaft. Durch einen partizipatorischen Ansatz, d.h. die Beiträge im Zine stammen von Menschen aus der kinky Szene/Community, versuchen wir mit den Vorurteilen aufzuräumen, somit zu einem breiteren Verständnis und mehr Akzeptanz für das Thema beizutragen und neugierige Menschen beim entdecken ihrer Sexualität und/oder Körperlichkeit zu empowern.
Auf insgesamt 52 Seiten kommen queere kinky Menschen selbst zu Wort, teilen ihre Erfahrungen und lassen die Lesenden an ihrer Lebensrealität teilhaben. Uns ist bewusst, dass wir auf 52 Seiten das Thema nicht ganzheitlich beleuchtet können, daher verstehen wir das  Zine als eine unvollständige Sammlung von kinky-queeren Wissen. Dieses Wissen darf innerhalb und außerhalb der Community/Szene geteilt werden.
Als Studierende der Gestik tragen wir mit unserm Projekt aktiv dazu bei, transformative Wege der Wissensproduktion innerhalb universitärer Strukturen zu etablieren.

Dank einer Förderung durch den Diversity-Projekt Fond können wir das Zine drucken und kostenlos zur Verfügung stellen.  Falls Interesse an einem gedruckten Exemplar besteht, kann gerne unter in_the_makinks@mail.de oder auf unserem Instagramkanal in_the_makinks  eine Anfrage gestellt werden.

Das Projekt wurde von Robin Bauer (Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart) betreut.

Hier ist die E-Version des Zines zu finden.