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Studienprojekte

Die Studienprojekte werden in den Schwerpunktmodulen (SM 1 und SM 2) erstellt. Sie können ein Forschungs- oder Praxisprojekt sein. 

Wir stellen auf dieser Seite Fördermöglichkeiten für die Studienprojekte vor, sowie Beispiele bisheriger Projekte. Wir laden (ehemalige) Studierende herzlich ein ihre Projekte vorzustellen.

Call for Studienprojekte

Studienprojekte sichtbar machen

Liebe Studierende der höheren Semester,

in den Schwerpunktmodulen entstehen so interessante Studienprojekte (und sie sind untereinander auch noch so vielfältig und verschieden zueinander) - wir würden diese Projekte sehr gerne mehr sichtbar machen! Alle nachkommenden Studierenden freuen sich außerdem über die Inspirationen von Euch!

Wir wollen auf dieser Homepage Eure Studienprojekte zeigen. Wenn Ihr Euer Projekt hier darstellen wollt, dann schreibt uns bitte folgende Informationen an master-gender-queer(at)uni-koeln.de:

- Seid ihr einverstanden, dass wir Eure Namen nennen? Welche Namen sollen aufgeführt werden? (Es ist auch möglich, dass Ihr Euer Projekt vorstellt, aber wir Eure Namen nicht (alle) nennen.)

- Titel des Projektes (hier sind auch Untertitel möglich, die nicht im Bericht für die Modulprüfung genannt wurden)

- Kurzbeschreibung des Projektes (Forschungsprojekt? Intervention? Wurde etwas organisiert? Was war das Ziel? Was wurde gemacht? Was sind die Ergebnisse?)

- Wer war Eure Betreuungs-/Prüfperson?

- Gibt es ein Dokument das zum Download zur Verfügung gestellt werden soll, oder einen Link? Bitte mitsenden.


Vielen Dank! Wir freuen uns, Eure tollen Arbeiten etwas mehr sichtbar zu machen!

Das Leitungs- und Koordinationsteam des MAGQS 


Fördermöglichkeiten

Förderung von MAGQS-Studienprojekten der Schwerpunktmodule durch GeStiK

Überblick:
Seit 2026 (bis zunächst 2030) kann GeStiK jährlich 1000 € als Förderung von Studienprojekten der Schwerpunktmodule im Master Gender & Queer Studies ausschütten. Das Geld kann eingesetzt werden für Sachmittel wie Druckkosten, Kosten für technisches Gerät und Lizenzen, etc. (Details siehe unter ‚Verwendungszwecke‘). Eine Projektgruppe von Studierenden kann eine Förderung bis zum 30.9. eines Jahres beantragen und erhält in der ersten Novemberwoche die Antwort auf den Antrag. Eine Auswahlgruppe aus dem MAGQS-Master-Team und den Modulbeauftragten der Schwerpunktmodule teilt die 1000 € unter den beantragenden Gruppen auf. Die Auszahlung geschieht entweder als Begleichen einer eingereichten Rechnung oder nach Vorlage der beglichenen Rechnung als ‚Barauslage‘.

Verwendungszwecke:
Das Geld kann eingesetzt werden für Sachmittel wie Druckkosten, Kosten für technisches Gerät, Kosten für Lizenzen, etc. Wenn Vergütungen an Personen ausbezahlt werden sollen, müssen diese eine ordentliche Rechnung mit Steuernummer gestellt haben. Geld an Studienteilnehmende kann nicht ausbezahlt werden, denkbar sind aber Sachmittel wie Büchergutscheine. Bewirtungskosten sind ausgeschlossen. Für Details müssen Sie immer mit Kathrin Schiller vom GeStiK-Sekretariat sprechen.

Antragsverfahren und Fristen:
Eine Projektgruppe muss den vollständig ausgefüllten „Antrag auf Förderung eines Studienprojektes" und ihre SM-I-Projektskizze bis spätestens am 30.9. eines Jahres eingesendet haben an: gestik-sekretariat(at)uni-koeln.de.
Die Auswahlgruppe aus dem MAGQS-Master-Team und den Modulbeauftragten der Schwerpunktmodule wird die 1000 € unter den beantragenden Gruppen aufteilen und spätestens in der ersten Novemberwoche jeder Projektgruppe eine Rückmeldung geben.
Sie können maximal 1000 € beantragen. Bedenken Sie, dass andere Gruppen ebenfalls Förderung beantragen werden, also planen Sie bitte sparend. Allerdings dürfen jährlich auch die vollen 1000 € ausgeschöpft werden. Das Auswahlteam behält sich vor, trotz Förderzusage einzelne Posten zu kürzen oder zu streichen.
Nach einer Zusage Anfang November ist das Geld dann im laufenden Wintersemester in Absprache mit Kathrin Schiller vom GeStiK-Sekretariat auszugeben. Zugesagtes Geld, das nicht bis 30.6. nach dem Wintersemester ausgegeben wurde, kann nicht mehr verwendet werden, sondern wird in den Fördertopf für den nächsten Jahrgang überführt.

Fördermittel für Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Gleichstellung, Antidiskriminierung, Rassismuskritik, Antisemitismus, Bildungsgerechtigkeit und Inklusion über das Referat Chancengerechtigkeit und die Abteilung 11

Gefördert werden Projekte zur Umsetzung der Strategie Chancengerechtigkeit, des Gleichstellungsauftrags und des Aktionsplans Inklusion an der Universität zu Köln.

Die Ausschreibungen und Antragsformulare finden Sie hier: 
• Diversity- und Inklusions-Projekt-Fonds
• Gleichstellungsfonds
Antragsberechtigt sind Studierende sowie Mitarbeiter*innen der Fakultäten, zentralen Einrichtungen und Verwaltungseinrichtungen. 
Einreichungsfrist ist der 31. Oktober.
 


Bisherige Studienprojekte

Studienprojekt: Kritisches Weißssein bei den Studierenden der UzK

von Johanna Nientiedt
Das Ziel dieses qualitativen Forschungsprojektes ist herauszufinden, wie sich Weißsein bei weißen Studierenden an der Universität zu Köln im Hochschulkontext manifestiert und inwiefern Studierende zur Re-/Dekonstruktion von Rassismus beitragen. Hierfür wurden zwei Gruppendiskussionen mit weißen Studierenden geführt und mit der dokumentarischen Methode nach Ralf Bohnensack ausgewertet.
Durch die Auswertung der Diskussion wird deutlich, dass eine Diskrepanz zwischen dem von den Studierenden gewünschten Handeln - der Verbündetenschaft - und ihren tatsächlichen Handlungen besteht, welches durch fehlende konkrete Handlungsorientierungen, Unsicherheiten sowie Überforderung begründet werden. Mithilfe von DiAngelo kann gezeigt werden, dass dieses Nicht-Handeln die Aufrechterhaltung des System Weißsein stützt.

Hier geht es zum Projektbericht.

Prüfpersonen: Dr. Houda Hallal und Dr. Vanessa Romotzky

Studienprojekt: In the makink(s). Ein queer feministisches Zine über Kink

In the makink(s). Ein queer feministisches Zine über Kink ist eine niedrigschwellige, nicht-profit orientierte, selbstgemachte bunte Zusammenstellung an kinky-queeren Essays, Gedichten, Collagen, Fotos, Gesprächen uvm.

Kink Shaming, Pathologisierungen und Stigmatisierungen von kinky Menschen sind weitverbreitete Probleme in unserer Gesellschaft. Durch einen partizipatorischen Ansatz, d.h. die Beiträge im Zine stammen von Menschen aus der kinky Szene/Community, versuchen wir mit den Vorurteilen aufzuräumen, somit zu einem breiteren Verständnis und mehr Akzeptanz für das Thema beizutragen und neugierige Menschen beim entdecken ihrer Sexualität und/oder Körperlichkeit zu empowern.
Auf insgesamt 52 Seiten kommen queere kinky Menschen selbst zu Wort, teilen ihre Erfahrungen und lassen die Lesenden an ihrer Lebensrealität teilhaben. Uns ist bewusst, dass wir auf 52 Seiten das Thema nicht ganzheitlich beleuchtet können, daher verstehen wir das  Zine als eine unvollständige Sammlung von kinky-queeren Wissen. Dieses Wissen darf innerhalb und außerhalb der Community/Szene geteilt werden.
Als Studierende der Gestik tragen wir mit unserm Projekt aktiv dazu bei, transformative Wege der Wissensproduktion innerhalb universitärer Strukturen zu etablieren.

Dank einer Förderung durch den Diversity-Projekt Fond können wir das Zine drucken und kostenlos zur Verfügung stellen. Falls Interesse an einem gedruckten Exemplar besteht, kann gerne unter in_the_makinks(at)mail.de oder auf unserem Instagramkanal in_the_makinks eine Anfrage gestellt werden.

Das Projekt wurde von Robin Bauer (Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart) betreut.