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Workshop 3. Mai 2019

Abschied vom Außen

Medienökologisch-künstlerische Streifzüge

Freitag, 3. Mai 2019 11.30 - 19.00 Uhr

In dem Workshop stellen Dr. Martin Dornberg (Philosophie/Gender Studies, Universität Freiburg) und Prof. Daniel Fetzner (Fakultät Medien, Hochschule Offenburg) ihre gemeinsamen Projekte, insbesonder De/Globalize, vor. Im Anschluss werden Methoden der medienökologischen und more-than human Research diskutiert.

Anmeldungen zum Workshop gehen an  Lisa Handel (lhandel(at)uni-koeln.de).

Input und Diskussion

Mann – Frau – Divers* – und jetzt?

Die Chance zu einem neuen Geschlechter-Verständnis

Der Bundestag hat „divers“ als dritte Geschlechtsoption im Personenstandsrecht beschlossen. Dem zur Folge steht nun im Geburtenregister „männlich-weiblich-divers“. Was heißt das? Und welche Chancen liegen darin für jede*n von uns, nun Geschlecht und  Geschlechterzuordnung ganz neu denken zu müssen?

Wann? Dienstag, 26. Februar 2019, 18:30 Uhr
Wo? FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt,
Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Veranstaltungsseite.

Ringvorlesung

Ei(ge)nheits-Diskurse

Autoritäre Allianzen und selbstermächtigende (Alltags)Praxen

Donnerstag 16.00 - 17.30h

Hörsaalgebäude (Gebäude 105), Hörsaal G

- Der Vortrag von Tanja Thomas am 17.01.2019 muss leider entfallen -

Die öffentlichen Debatten verschärfen sich, es werden immer deutlichere rhetorische und realpolitische Grenzziehungen vorgenommen, innerhalb der Gesellschaft, zwischen Menschen als Personengruppen, zwischen Staaten. Der Verhandlung von Ängsten wird seitens Regierungen, aber auch vieler Medien, mit dem Versprechen begegnet, durch „Ordnung, Steuerung und Begrenzung“die Welt überschaubarer und damit sicherer zu machen. Dies geht oftmals einher mit dem Angebot traditioneller und binärer Identifikationen, die Orientierung und Zugehörigkeit bieten sollen. Emanzipatorische Errungenschaften und Forderungen nach der Anerkennung von und dem Leben mit Vielfältigkeit werden bei diesen Argumentationen als Entwicklungen vermittelt, die die Welt erst „unsicher“ gemacht haben.

Diese sich zuspitzenden Diskurse, Politikfelder sowie Netzwerke und Akteur*innen sollen in den Beiträgen vor dem Hintergrund feministischer, queertheoretischer sowie politikwissenschaftlicher (Gesellschafts)Analysen in dieser Ringvorlesung beleuchtet werden. Gleichzeitig geht es um Fragen und Möglichkeiten der alltäglichen, wissenschaftlichen und bildungspolitischen Praxen der Selbstermächtigung, damit die Grenzziehungen, Ausschlüsse und „Wahrheiten“, die in und durch autoritäre Allianzen proklamiert werden, nicht unwidersprochen bleiben.

Das aktuelle Programm zur Ringvorlesung steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Diskussion mit Impulsvorträgen

Geschlecht*er und Sprache

Wie muss, kann, darf und soll eine gendersensible, genderinklusive und gendergerechte Sprache aufgebaut sein und funktionieren? Worauf muss geachtet werden? Wie kann sie praktisch um- und eingesetzt werden?

Eine ideensammelnde und ergebnisoffene Veranstaltung mit Impulsvorträgen aus diversen Perspektiven und anschließender Gesprächs- und Fragerunde.

  • aktivistische Perspektive: Jespa Jacob Kleinfeld (u. a. aktiv bei der Kampagne ‚Aktion Standesamt 2018‘, Trans Pride Cologne)
  • genderwissenschaftliche Perspektive: Dr. Dirk Schulz (Geschäftsführer der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung (der UzK) GeStiK, Gender Studies in Köln)
  • linguistische Perspektive: Prof.‘ Dr.‘ Kirsten Schindler (Dozentin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II der UzK)

Die Veranstaltung finden Sie hier.