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wi(e)der_ständig

gender und queer studies gestern – heute – morgen

Donnerstag 16.00 - 17.30h
Hörsaalgebäude (Gebäude 105), Hörsaal G

Perspektiven, Theorien und Ansätze der Gender und Queer Studies haben Einzug in fast alle wissenschaftlichen Disziplinen gehalten. Fragen nach gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen, Praktiken der Hervorbringung, Subjektivierungsprozesse und deren Effekte sind Bestandteil vieler theoretischer und empirischer Arbeiten, die nicht nur innovative Wissenschaftsdiskurse, sondern auch soziokulturelle Veränderungen mit hervorgebracht haben. Die „dritte Option“, die „Ehe für Alle“, „gendergerechte Sprache“, „genderfluide und non-binary“ Personen fordern angenommene Sicherheiten und Eindeutigkeiten von Gender und Sexualität heraus. Die momentanen Angriffe und Diffamierungen der Gender Studies bemühen sich daher, die Überzeugungs-und Veränderungskraftdieses Wissenschaftsfeldes zu diskreditieren. Die Argumente diesbezüglich sind vielschichtig und sind häufig mit anti-feministischen, rassistischen, homo-, trans*-, und inter*feindlichen Begründungen verbunden.

Die Ringvorlesung versammelt in diesem Semester einen interdisziplinären Querschnitt an aktuellen, zukunftsweisenden Forschungs-und Theoriearbeiten sowie mit Fragestellungen der Gender und Queer Studies verbundene aktivistische und künstlerische Projekte und zeigt, dass Gender und Queer Studies relevant, innovativ und produktiv waren, sind und bleiben.