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Tagung

Sexuelle Bildung, Heterogenität und Inklusion

Der Bedarf an einer Implementierung von Professionalisierungsangeboten zu sexueller Bildung in die (Aus-)Bildung von Lehrer_innen und Pädagog_innen ist spätestens mit dem Beginn einer medialbreiter aufgegriffenen Debatte um die Vorfälle sexueller Gewalt in pädagogischen Institutionen unbestritten. Im Rahmen von InseB wird die Prävention sexueller Gewalt zum einen als Bestandteil sexueller Bildung gedacht, setzt aber zum anderen ein umfassenderes Verständnis für Sexualität in ihren historischen, gesellschaftlichen und individuellen Erscheinungsformen und Bewegungen vorausund eröffnet den Blick auf eine systematische (hetero-)normativitätskritische Auseinandersetzung mit Sexualität.

Mehr Informationen zur Tagung von InSeB finden Sie hier.

Workshop des Doktorand*innen-Netzwerks gender und queer der Universität zu Köln am 5. und 6. Oktober 2018

Beauvoir – Butler – Irigaray Begriffsbestimmungen in den Gender und Queer Studies

Die Gender und Queer Studies basieren zu großen Teilen auf Gedanken und Schriften von Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler. Deren Dekonstruktionen von Begrifflichkeiten und Denkstrukturen sind nach wie vor zentrale Anknüpfungspunkte und regen immer wieder Diskurse der Gender und Queer Studies an. Dabei werden diese drei Philosophinnen oftmals in eine teleologische Abfolge gebracht, ihre Zugänge scheinen einander abzulösen und eine aufsteigende Entwicklung wissenschaftlicher Analysekategorien zu bilden. Eine Überführung dieser vielschichtigen Theoriegebäude in ein solches Narrativ führt leicht zu verkürzten Lesarten.

Wir möchten uns daher in einem zweitägigen Workshop die Zeit nehmen, in intensiver Textarbeit die spezifischen Begriffsverwendungen der drei Philosophinnen herauszuarbeiten. Dabei werden wir die verschiedenen Texte und deren Verfasserinnen über gemeinsame Begriffe wie „Differenz“, „Subjekt“,„das Andere“, „soziales Geschlecht“, „biologisches Geschlecht“, „Sprache“ etc. verbinden und danach fragen, wie diese jeweils ausgestaltet sind, wo es Überschneidungen und wo Unterschiede gibt. Ziel ist es zum einen, Zugänge zu den drei spannenden Philosophinnen zu finden und zum anderen, über diese in eine Diskussion zu grundlegenden Begriffen der Gender und Queer Studies zu kommen. Dazu laden wir Studierende, Doktorand*innen und Postdoktorand*innen verschiedener Disziplinen mit einem Schwerpunkt auf Gender und Queer Studies herzlich ein, mit uns die Basistexte neu zu lesen und zu diskutieren.

Mehr Informationen

Bei Interesse (oder Fragen) meldet euch bitte unter gender-netzwerk@uni-koeln.de. Bitte gebt bei der Anmeldung (bis spätestens 01.09.) an, welcher der drei Theoretikerinnen ihr euch zuordnen möchtet und ob ihr zum gemeinsamen Abendessen mitkommen wollt.

 

Vorlesungsverzeichnis WiSe 2018/19

Das Veranstaltungsverzeichnis für das Wintersemester 2018/19 des Zertifikat Gender Studies ist da. Hier können alle Veranstaltungen eingesehen werden, die im Rahmen des Zertifikats belegbar sind.

Weitere Informationen zum Zertifikat können hier abgerufen werden.

Interview zum Master Gender & Queer Studies im CEWS Journal

Ein erfolgreiches Kooperationsmodell: Der Masterstudiengang Gender & Queer Studies in Köln.

Ein Interview mit Dr. Dirk Schulz (Geschäftsführung GeStiK, Universität zu Köln), Dr. des. Julia Scholz (Studiengangskoordination GeStiK, Universität zu Köln) und Barbara Umrath (Studiengangkoordination IFG, Technische Hochschule Köln).

Das gesamte Interview findet sich im CEWSjournal Nr. 113 auf den Seiten 44 bis 51. Die vollständige Ausgabe findet sich hier und hier die Homepage des Journals.