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Interview zum Master Gender & Queer Studies im CEWS Journal

Ein erfolgreiches Kooperationsmodell: Der Masterstudiengang Gender & Queer Studies in Köln.

Ein Interview mit Dr. Dirk Schulz (Geschäftsführung GeStiK, Universität zu Köln), Dr. des. Julia Scholz (Studiengangskoordination GeStiK, Universität zu Köln) und Barbara Umrath (Studiengangkoordination IFG, Technische Hochschule Köln).

Das gesamte Interview findet sich im CEWSjournal Nr. 113 auf den Seiten 44 bis 51. Die vollständige Ausgabe findet sich hier und hier die Homepage des Journals.

 

 

 

 

 

 

 

Master Gender & Queer Studies – Information und Beratung für Studieninteressierte

Informationen zum Studiengang und zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren.

Di, 19.6.2018, 18:00 – 19:30 Uhr,
Hörsaal H114, Gebäude 211 der Universität zu Köln,
Herbert-Lewin-Str. 2,
50931 Köln

Mit:

  • Barbara Umrath (Studiengangkoordination TH Köln)
  • Julia Scholz (Studiengangkoordination UzK)

Ein Masterstudium der Gender und Queer Studies klingt für Sie prinzipiell interessant und Sie wollen genauer wissen, was sich dahinter verbirgt? Ihr Entschluss zu einer Bewerbung steht bereits fest, Sie haben aber noch Fragen zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren? Die Veranstaltung mit Julia Scholz (UzK) und Barbara Umrath (TH Köln) richtet sich an alle, die eine Bewerbung auf einen Studienplatz im hochschulübergreifenden Masterstudiengang Gender & Queer Studies in Betracht ziehen. In kurzen Vorträgen stellen die beiden Studiengangkoordinator*inn*en zum einen Struktur und Inhalte des Studiums vor und gehen auf die besonderen Möglichkeiten ein, die sich Studierenden durch die hochschulübergreifende Zusammenarbeit der Universität zu Köln mit der Technischen Hochschule Köln und der Hochschule für Musik und Tanz Köln bieten. Zum anderen wird ausführlich auf Einzelheiten des Bewerbungs- und Zulassungsverfahren eingegangen. Im Anschluss ist Zeit für Rückfragen und individuelle Beratung.
Keine Anmeldung nötig.

Der Termin findet in der Diversity-Woche des Referats Gender & Diversity Management der UzK statt. Sie finden weitere interessante Veranstaltungen hier.

Doktorand*innen Workshop

"We are compost, not posthuman!" Queer-feministische Kompostierungen des Anthropozän

Im Workshop werden Gesten der Diffraktion natur-, sozial- und kulturwissenschaftli­chen Wissens jenseits von menschlichem Exzeptionalismus und dem Dualismus von Indivi­duum und Umwelt behandelt. Im Zusammenhang einer solchen queer-feministischen Öffnung diszipli­nären Wissens werden die Ansätze von Astrid Schrader, Martha Kenney und Henriette Gunkel diskutiert, um Arten und Weisen des Intra-Agierens (Karen Barad) von nicht/huma­nen Akteur*innen, des gemeinsamen Werdens oder des Weltens-mit, gedanklich zu konkreti­sieren und dabei Handlungsmöglichkeiten zu multiplizieren.

Der Workshop findet am 13. und 14. April in englischer Sprache statt. Anmeldungen müssen bis zum 29. März an graduiertenschule-hf[at]uni-koeln.de geschickt werden. Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier und weitere Informationen hier.

Kooperation der Kölner Philharmonie und GeStiK

Blickwechsel Musik und Geschlecht: »Fanny Mendelssohn und die Sache mit der ,elenden Weibsnatur‘

Vor der Aufführung von Fanny Mendelssohns Streichquartett Es-Dur von 1834 diskutieren Susanne Völker und Dirk Schulz gemeinsam mit Cornelia Bartsch. Cornelia Bartsch ist Professorin für "Kulturgeschichte der Musik" und hat sich bereits in ihrer Dissertation mit Fanny Mendelssohn beschäftigt. Thematisiert werden die Wirkmächtigkeit von Identitäts- und Geschlechterkonzeptionen auf das/im Werk von Fanny Mendelssohn und das Fortleben dieser Konzeptionen und deren Bedeutung für heutige Rollenzuschreibungen.

Die Veranstaltung findet am 6.3.2018 um 18:00 Uhr im Foyer der Kölner Philarmonie statt. Im Anschluss beginnt um 20:00 Uhr das Konzert.

Links:

Zur Seite der Kölner Philarmonie

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Preise:

Student_innen: € 15,-

Normalpreis: € 37,-

Rückblick: Ringvorlesung „SEX - Freiheit, Scham, Gewalt, Bildung: Aktuelle Diskussionen

Am Donnerstag, dem 01. Februar fand die letzte Sitzung der zentralen GeStiK-Ringvorlesung des Wintersemesters 2017/18 statt. Insgesamt an zwölf Vorträgen zum Thema "Sex" konnten Besucher_innen der Ringvorlesung teilnehmen. Dabei wurden nicht nur zentrale Fragen behandelt, die mit der Prävention sexualisierter Gewalt und Sexualpädagogik einhergehen, sondern auch Fragen zur Geschlechterbinarität und zu Sex als Praxis, durch die gesellschaftliche Konventionen und Machtstrukturen reproduziert oder dekonstruiert werden können.

Weiterhin fand im Rahmen der Ringvorlesung am 25. Januar eine Podiumdiskussion mit dem Titel "Was bedeutet sexuelle Freiheit?" statt. Die Anwendung der "Fishbowl-Methode" bot allen Teilnehmer_innen die Möglichkeit an, sich zum Thema zu äußern und mit zu diskutieren.

Wie die vielfältigen Vorträge und Diskussionen gezeigt haben ist und bleibt "Sex" nicht nur eine Angelegenheit unserer "Privatsphäre", sondern ein Politikum, ein Feld gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, Machtfragen und möglichen Antworten.

Vielen Dank an alle Teilnehmer_innen und Vortragenden für Ihre Beiträge zu dieser Ringvorlesung!

Das GeStiK-Team

Vorlesungsverzeichnis SoSe 2018

Das Veranstaltungsverzeichnis für das Sommersemester 2018 des Zertifikat Gender Studies ist da. Hier können alle Veranstaltungen eingesehen werden, die im Rahmen des Zertifikats belegbar sind.

Weitere Informationen zum Zertifikat können hier abgerufen werden.

Projekt 100% Mensch

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Das GeStiK-Team möchte auf folgende Veranstaltungen im Rahmen des "Projekts 100% Mensch" aufmerksam machen:

31.01.  Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Jugendeinrichtungen (VHS Köln, 19 Uhr, Anmeldung bis: 24.01.2018)

04.03. "Kann denn Liebe Sünde sein?"   (VHS Köln, 11:00 Uhr)

15.03. "zukunft . queer . feminismus" (VHS Düsseldorf, Einlass 18:00 Uhr)

Das Projekt  100%  MENSCH präsentiert  ab  Herbst  2017  eine  große  Kunstausstellung  zum  prägenden  Beitrag  von  LGBTTIQ*  an  der  gesellschaftlichen  Entwicklung  Europas. WE  ARE PART OF CULTURE. Gezeigt werden 30  eigens für die Ausstellung geschaffene Portraits von  Persönlichkeiten,  die  die  Gesellschaft  nachhaltig  und  positiv  geprägt  haben.  Die  Ausstellung wandert bis Mai 2019 in Kooperation mit der Deutschen  Bahndurch die 20 größten Bahnhöfe Deutschlands   und   erreicht   so   bis   zu   40   Millionen   Menschen.   Akzeptanz,   Respekt,  Selbstbewusstsein  und  der  Bruch  mit  der  reduzierenden  Opferrolle  stehen  im  Fokus  der Ausstellung.  Das  Projekt  100%  MENSCH wird  hierbei durch  das Bundesministerium  für Familie,  Senioren,  Frauen  und  Jugendim  Rahmen  des  Bundesprogramms  „Demokratie leben!“ und die Bundeszentrale für politische Bildunggefördert

Weiter Informationen unter:
http://www.wearepartofculture.de

 

 

Verantwortung und Un/Verfügbarkeit

Impulse und Zugänge eines (neo)materialistischen Feminismus

Im Dezember 2017 ist der von Susanne Völker mitherausgegebene Band "Verantwortung und Un/Verfügbarkeit" im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen.

Die Welt ist herausgefordert – ökologische, ökonomische und soziale Ausbeutungen und Krisenphänomene, aber auch wieder auftauchende (kapitalismus-)kritische Ansätze setzen die Frage nach dem Wie ihrer (gegenwärtigen und künftigen) Bewohnbarkeit auf die Tagesordnung. Der Band lädt dazu ein, Möglichkeiten von Handlungsfähigkeit, des Stattgebens von Unverfügbarkeit / Differenz und des Festhaltens an einer eingreifenden (Wissenschafts)Praxis in Auseinandersetzung mit neueren Ansätzen eines feministischen Materialismus zu diskutieren.

https://www.dampfboot-verlag.de/shop/artikel/verantwortung-und-un-verfuegbarkeit

Jenny Gusyk-Nachwuchspreis 2017

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Zum vierten mal vergab GeStik im rahmen des 5. Genderforums den Jenny-Gusyk-Nachwuchspreis. Dieses Jahr wurde der Preis an an Frederic Rukes aus der Philosophischen Fakultät für seine herausragende wissenschaftliche Masterarbeit „Strangeways, Here We Come: Queer Discourse and the Disruption of Normativity in Morrisey and the Smiths.“ - Untersuchung der Songtexte des Musikers Morrisey und seiner ehemaligen Band The Smiths bezüglich normativer Darstellung von Geschlecht und Sexualität - vergeben.

Medienbeitrag

Masterstudiengang Gender & Queer Studies

Hier finden Sie das Radiointerview (Kölncampus) mit GeStiK-Geschäftsführer Dr. Dirk Schulz anlässlich der Einführung des Masterstudiengangs Gender & Queer Studies.