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Jenny Gusyk-Nachwuchspreis 2016

Zum dritten mal vergab GeStik im rahmen des 4. Genderforums den Jenny-Gusyk-Nachwuchspreis. Dieses Jahr wurde der Preis an Kathleen Boström für ihre herausragende wissenschaftliche Bachelorarbeit in den Gender- oder Queer Studies mit dem Titel „Die psychometrische Messung von Gender: Inwiefern sind nicht-binäre Geschlechtsidentitäten intelligibel?“ verliehen. Ein Abstract der Arbeit finden Sie hier.

„Andersmacherei“. Ringvorlesung zu Gender, Grenzziehungen, Sexualität und Gewalt.

Die GeStiK-Ringvorlesung des letzten Semesters "Verletzt, Gehetzt, Widersetzt. Gender und Gewalt" machte deutlich, wie wichtig und produktiv eine Veranstaltung zu diesem Konnex sein kann, gerade wenn sowohl wissenschaftlich wie gesellschaftlich-politisch wirkende Akteur_innen zu Wort kommen. Leider sind seither die auch medial großflächig thematisierten sozialen Ereignisse und Entwicklungen noch stärker durch Gewalt in ihren verschiedensten Formen gekennzeichnet. Die Berufung auf Grenzen, auf erkennbare und verlässliche Gruppierungen, auf ein „Wir“ und „die Anderen“, artikuliert sich hierbei immer lautstarker und unnachgiebiger. Es soll endlich ein Ende haben mit der unterstellten „Gleichmacherei“ der Gender und Queer Studies, mit „Political Correctness“, mit der „Lügenpresse“, mit all den „Gutmenschen“, die ihre Augen vor der „Wahrheit“ verschließen. In dieser Ringvorlesung wollen wir uns bemühen, die Anliegen und Interventionen von Gender und Queer Studies aus verschiedenen Blickwickeln an den noch stärker entbrannten Fragen von Grenzen und Aufbrüchen, Verletzbarkeiten und Gewalt, Norm und (De-)Zentralisierung auszurichten. Hierbei werden Wissenschaftler_innen und Akteur_innen zu Wort kommen, die sich aus kultur-, sozial- und religionswissenschaftlicher, aus feministischer, postkolonialer und queerer Perspektive diesem Thema nähern.

Hinweis: Der Vortrag von Judith Butler "Verletzlichkeit und Widerstand neu denken" findet am Mittwoch, den 22.06.2016, um 19:30 Uhr in der Aula der Universität zu Köln statt.  

Das Programm zur Ringvorlesung steht hier zum Download zur Verfügung:

Vortrag "Superman, Batman, Wonder Woman & Co. Zur Geschlechterdarstellung im Superheld*innen-Genre"

Vortrag von Dr. Véronique Sina zu "Superman, Batman, Wonder Woman & Co. Zur Geschlechterdarstellung im Superheld*innen-Genre" im Rahmen der Tagung "Superhelden, Superschurken. Neue Mythen und ihre religiösen Sinnangebote" vom 22. bis 23. September 2016 in Berlin.

Das vollständige Programm der Tagung finden Sie hier

Tagung "Ambivalenzen der Selbstsorge. Feministische Perspektiven"

Am 14.10.16 findet an der Universität Innsbruck die wissenschaftliche Fachtagung des Forschungsnetzwerkes Gender, Care & Justice statt. Das Programm können Sie hier einsehen.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage unter:

https://www.uibk.ac.at/iezw/tagung-self-care/

Vortrag "Comics & Gender. Zur (Re-)Produktion von Geschlechterdiskursen in der sequenziellen Kunst"

Gastvortrag im Rahmen des Seminars "Krieg im Comic" (Seminarleitung: Prof. Dr. Christine Gundermann) / Universität zu Köln) mit dem Titel "Comics & Gender. Zur (Re-)Produktion von Geschlechterdiskursen in der sequenziellen Kunst" von Dr. Véronique Sina.

Der Vortrag findet statt am Montag, den 25.04.2016 von 17.45h bis 19.15h im Philosophikum der Universität zu Köln, Raum S65.

Tagung "equal pay/day" in Köln am Donnerstag, 24. März 2016

"Fürsorgen, vorsorgen, versorgen 4.0 - warum Frauen mehr verdienen" ist der Titel unserer Veranstaltung zum Equal Pay Day 2016. Was soll dieser Titel besagen?  Es geht um die zukünftige Entwicklung „frauentypischer“ Berufe, denn vor allem im Bereich Erziehung und Pflege zeigt sich, wie dramatisch der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit und ihre Entlohnung auseinanderklaffen. Dabei sind Frauen vielfach Betroffene, als Erziehende, die die Erziehung ihrer Kinder und ihre Berufstätigkeit organisieren müssen, als Erzieherinnen, als Pflegende und als Betroffene, die selbst einmal Pflege in Anspruch nehmen werden. Und schließlich wird die Digitalisierung viele Berufsbilder auch in diesen Bereichen radikal verändern.

Was dies alles bedeutet, was wir denken, was auf uns zukommt und wie wir die Zukunft gestalten wollen, diskutieren wir auf unserer Veranstaltung an fünf Thementischen im Rahmen einer Zukunftswerkstatt gemeinsam. Zuvor werden uns Prof.in Sandra Völker, Genderforscherin, und Christine Kronenberg, Leiterin des Gleichstellungsamts der Stadt Köln, Impulse geben. Und schließlich gibt es wieder viele Möglichkeiten nicht nur zum Netzwerken, sondern auch zur Kurzberatung in unseren Speedoachings.