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Jenny Gusyk „Nachwuchspreis“

© Fabian Stürtz

2018 wurde der Preis an Sarah Tewelde-Negassi für ihre Staatsexamensarbeit The Motif of the Machine-Woman Reconsidered: Towards a Female Cyborg in Eve of Destruction (1991), Ex_Machina (2015) und Her (2013) verliehen. Dirk Schulz, von GeStiK, betonte in seiner Laudatio, dass „Theorien der Genderstudien anhand von Literatur- Medien- und Geschichtswissenschaften auf Filme bezogen und ein komplexes Netzwerk zwischen Theorie und Filmwissenschaft entworfen werden. Die Staatsexamensarbeit zeugt von großer Intensität, mit der sich Frau Tewelde-Negassi ihrem Untersuchungsgegenstand nähert, sowie von der Dringlichkeit, mit der sie zukünftige Projektionen von Weiblichkeit zum Anlass nimmt, Genderfigurationen in der Gegenwart und der Vergangenheit zu konturieren und zu analysieren“.

Seit 2010 werden von der Gleichstellungbeauftragten der Universität zu Köln die Jenny Gusyk-Preise vergeben. Mit den jährlich gelobten drei Preisen im Bereich Gleichstellung/Gender- oder Queer Studies/Familienfreundliche Leitung werden nicht nur besondere Leistungen in diesem Bereich ausgezeichnet, sondern auch an die Namensgeberin Jenny Gusyk, die erste Studentin der Universität zu Köln nach ihrer Neugründung am Ende des ersten Weltkrieges, erinnert.

Die zentrale Einrichtung für Gender Studies der Universität zu Köln (GeStiK) verleiht seit 2014 den Jenny Gusyk-„Nachwuchspreis“ in Höhe von 1.000 € für eine herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeit im Bereich Gender- oder Queer Studies an der Universität zu Köln mit der Bewertung mindestens „gut“. Weitere Informationen finden sie hier.

 

Ausschreibung 2019

Die aktuelle Ausschreibung für das Jahr 2019 finden sie hier und weitere Informationen zum Preis finden Sie hier.