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Tagungsbeitrag "Männlichkeit und Prekarisierung"

Männlichkeit und Prekarisierung. Anmerkungen zu einer krisenhaften Beziehung.

Stephan Trinkaus und Susanne Völker

Den Tagungsbeitrag von Susanne Völker und Stephan Trinkaus im Rahmen des 37. Kongress der Gesellschaft für Soziologie mit dem Thema "Routinen der Krise - Krise der Routinen" finden Sie hier.

Alle Beiträge können unter: http://publikationen.soziologie.de/index.php/kongressband/issue/view/8 angesehen und heruntergeladen werden.

Prekarisierungen

-Arbeit, Sorge und Politik-

Susanne Völker / Michèle Amacker (Hg.)

Mit dem Konzept der Prekarisierung werden über Gegenwartsbeschreibungen hinaus epistemologische Fragen – beispielsweise an das »Soziale« und Möglichkeiten des Handelns – und empirische Phänomene neu verhandelt. In vier Themenschwerpunkten wird der Vielfältigkeit prekärer/ prekarisierender Dynamiken aus unterschiedlichen Theorieperspektiven nachgegangen: Wie verflechten sich Prekarisierungspolitiken mit weiteren Konstellationen sozialer Rasterungen? Welche Effekte hat die Krise aktueller Sorgeverhältnisse für die Prekarisierung von Lebensbedingungen? Welche neuen sozialen Einbindungen werden geschaffen? Wie ist das Verhältnis von Gesellschaft, Gemeinschaft und Politischem unter den Bedingungen der Prekarisierung zu verstehen?

Feministische Kapitalismuskritik

Brigitte Aulenbacher / Birgit Riegraf / Susanne Völker

Das Buch bietet Einstiege in drei Forschungsfelder feministischer Kapitalismuskritik: Im ersten Feld wird der Kapitalismus als Herrschaftszusammenhang sichtbar gemacht. Gezeigt wird, welche Kritiken am Stellenwert der Ökonomie, an der Vernachlässigung von Belangen des Lebens und am Umgang mit der Natur entfaltet werden. Im zweiten Feld geht es um darum, wie Entwicklungsmöglichkeiten hin zu einer gerechten Gesellschaft aufs Engste mit der Analyse von Ungleichheits- und Differenzierungsverhältnissen verknüpft sind; dies wird für die sozialstaatliche Entwicklung und in globaler Perspektive aufgegriffen. Im dritten Feld werden kapitalistische Gesellschaften aus der Perspektive ihrer alltäglichen Herstellung, ihrer Dynamiken und Unbestimmtheiten betrachtet. Entlang aktueller Prekarisierungsprozesse werden veränderte Konstellationen und Praktiken der Lebensführung und Möglichkeiten kritischer Intervention in den Blick genommen.

Im Rahmen der Veröffentlichung dieser Publikation findet am 13.07.2015 eine - von Karolin Kalmbach moderierte - Podiums- und Publikumsdiskussion mit den Autorinnen statt. Eine detaillierte Ankündigung finden Sie hier.

Schlüsselwerke der Science & Technology Studies

Diana Lengersdorf / Matthias Wieser (Hg.)

Die Science & Technology Studies sind ein interdisziplinäres und vor allem internationales Forschungsfeld, das sich mit den Wechselverhältnissen von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft beschäftigt. In Theorie und Empirie erforschen sie die zunehmende Verwissenschaftlichung von Technik und Gesellschaft, die Technisierung von Wissenschaft und Gesellschaft sowie die Vergesellschaftung von Wissenschaft und Technik. Mit der Fokussierung auf 'Wissenschaft und Technik in Aktion' ist die Wissenschafts- und Technikforschung gegenüber der Einhegung diverser Erkenntniszugänge skeptisch und sensibel gegenüber der In- und Exklusion verschiedener Gruppen und Akteur_innen innerhalb wissenschaftlicher Diskurse. Der vorliegende Band "Schlüsselwerke der Science & Technology Studies" leistet einen Beitrag, die Perspektiven der Wissenschafts- und Technikforschung im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen und inhaltliche Impulse für Studium, Lehre und Forschung zu bieten.

Wissen - Methode - Geschlecht

-Erfassen des fraglos Gegebenen-

Cornelia Behnke / Diana Lengersdorf / Sylka Scholz (Hg.)

Den meisten Menschen sind die alltäglichen Dimensionen ihres gesellschaftlichen Seins im Modus des Selbstverständlichen gegeben: Mannsein, Frausein, jung sein, körperlich fit sein, überhaupt körperlich sein – all dies wird für gewöhnlich nicht zum Gegenstand reflexiver Bemühungen, sondern gehört zum Bestand des fraglos Gegebenen. Charakteristisch für das Denken und Forschen Michael Meusers ist es, dieses fraglos Gegebene gleichsam zum Sprechen bringen zu wollen: Wie lassen sich die im Modus der Selbstverständlichkeit gelebten Wissens- und Erfahrungsbestände des Alltagslebens empirisch fassen und auf den Begriff bringen? Dieser Band versammelt mit 22 Beiträgen aktuelle Forschungen, die Fragen der Hervorbringung von Wissen und Wissensakteur_innen, methodische und methodologische Fragen der Erforschung von Wissen und schließlich die Themenfelder Geschlecht, Körper und Sport in verschiedenen Perspektiven verhandeln.

Sein Bauch abgehängt über dem See

-Versuch einer relationalen Empirie-

Stephanie Reuter-Zakirova

Dieses Buch erzählt von Begegnungen, Briefen, Verwandtschaften, Hunden, Ämtern, Sex, Wissenschaft, Widerstand, Empirie und Experimenten.

Aus dem Vorwort von Stephan Trinkaus: "Sein Bauch abgehängt über dem See", es ist etwas an diesem Satz, das sich nicht festhalten lässt, das aber selbst so etwas wie ein Halten verspricht. Ein Begehren, das vollkommen wirklich, körperlich und sexuell und dennoch flüchtig, nichtfassbar und jede Objekthaftigkeit überbordend ist. Es ist ein lustiger Satz und er ist sehr ernst.

Geschlechter Interferenzen

-Wissensformen, Subjektivierungsweisen, Materialisierungen-

Corinna Bath / Hanna Meißner / Stephan Trinkaus / Susanne Völker (Hg.)

Dieser Band bildet den Auftakt zu einer interdisziplinären Buchreihe, die Geschlecht als ein paradigmatisches Feld versteht, in dem sich Prozesse der Konstituierung sozio-materialer Phänomene analysieren und begreifen lassen. Mit dem aus der feministischen Wissenschaftsforschung stammenden Konzept der Interferenz machen die Herausgeber_innen einen Vorschlag, die Verhältnisse von Materie und Diskurs, Technik und Sozialem, Körper und Wissen neu zu denken. Damit - das soll dieser Band entfalten - entstehen disziplinäre Interferenzmuster, in denen Unerwartetes sichtbar werden und scheinbar Selbstverständliches verschwinden kann.
In vier Aufsätzen erproben die Herausgeber_innen das Konzept der Geschlechter Interferenzen aus den Perspektiven der Technikwissenschaftsforschung, der praxeologischen Soziologie, der Wissenschafts- und Gesellschaftstheorie und der Medien- und Kulturwissenschaft. Eröffnet wird der Band mit einem Gastbeitrag von Karen Barad.

Gender in Bewegung

-Aktuelle Spannungsfelder der Gender und Queer Studies-

Elke Kleinau / Dirk Schulz / Susanne Völker (Hg.)

Gender und Queer Studies haben sich als innovativer Wissens- und Praxiskomplex erwiesen: Sie haben neue Sichtweisen hervorgebracht und daran mitgewirkt, Wissensproduktionen, Forschungsperspektiven und Problematisierungen inter- und transdisziplinär zu (re-)formulieren. In der Theorie und Praxis, im öffentlichen wie akademischen Raum zeigen sich dabei neue Herausforderungen und Spannungsfelder, die in diesem Band reflektiert werden. (Trans-)Formationen in Bezug auf Gesellschaften und Ungleichheitsverhältnisse, Körper, Bildung, Medien und Geschichte werden in den Beiträgen ebenso in den Blick genommen, wie Fragen von Gleichstellung, Equality und Diversity.